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Price Action · Strategie 2

Inside-Bar-Forex-Strategie: Mutterkerze und Ausbruch per Schlusskurs

Ein prüfbarer Inside-Bar-Ansatz für EUR/USD H1: strikte Grenzen der Mutterkerze, Ausbruch per Schlusskurs, feste Ausstiege und Positionsgröße nach Kosten.

24 Min. LesezeitGeprüft von der ForexBestRobots-Redaktion
Hypothetisches EUR/USD-H1-Inside-Bar-Beispiel mit drei abgeschlossenen Kerzen, festen Grenzen, Einstiegskurs, Stopp, Ziel und Zeitfolge.EUR/USD · H1 · Bid-ChartMutter → Innenkerze → Ausbruchsschluss

Die Marken stehen vor Beginn der Ausbruchskerze fest. Prüfe den ersten handelbaren Kurs nach ihrem Schluss.

Eine Inside Bar ist eine kleinere Kerze, deren gesamte Hoch-Tief-Spanne innerhalb der vorherigen Kerze liegt. Sie zeigt eine Verengung, bestimmt aber weder Richtung noch Rentabilität der nächsten Bewegung. Dieser Artikel formuliert daraus eine explizite Forschungsbasis mit drei abgeschlossenen Kerzen, festen Marken, einem kurzen Einstiegsfenster und einer Ablehnungsregel unter Berücksichtigung der Kosten.

1. Was dieses Inside-Bar-Setup erfasst

Die Folge lautet M → I → B: Mutterkerze, Innenkerze und unmittelbar folgende Ausbruchskerze. Alle drei müssen abgeschlossene, direkt aufeinanderfolgende H1-Kerzen sein. Mutter und Innenkerze definieren den Kandidaten; die dritte Kerze bestätigt oder verwirft ihn. Eine Kursberührung während dieser noch offenen Kerze ist kein Einstiegssignal.

Die folgenden Grenzen sind Forschungsentscheidungen des Autors, kein Standard mit Erfolgsgarantie. Die Mutterspanne von 12–40 Pips, die Verengungsgrenze von 50%, Puffer von 2 Pips, das Ziel von 3 Spannen, das kostenbereinigte Verhältnis von 1.5 und der Zeitausstieg nach 8 Kerzen gehören zu dieser konkreten Basis. Teste zuerst den vollständigen Regelsatz, bevor du ihn änderst.

2. Instrument, Chart und Zeitbasis

Verwende EUR/USD auf einem H1-Bid-Chart. Dokumentiere Serverzeit, Sommerzeitregel und Öffnungszeiten der Kerzen. Jede Kerze der Folge muss genau 1 Stunde nach der vorherigen beginnen. Verwirf Kandidaten über ein Wochenende, eine fehlende Kerze oder Sitzungslücke hinweg; stelle die Lücke nicht als scheinbar lückenlose Folge dar.

Hier gilt 1 pip = 0.0001. Der angezeigte Broker-Punkt kann kleiner als ein Pip sein. Unterscheide Chartkurse, Bid und Ask. Käufe eröffnen zum Ask und schließen zum Bid; Verkäufe eröffnen zum Bid und schließen zum Ask. Die Beispiele verwenden ein USD-Konto und illustrative Vertragsbedingungen, keine aktuellen Kurse.

3. Mutterkerze und strikt innenliegende Kerze

Die Mutter ist immer die unmittelbar vorherige abgeschlossene Kerze, keine passende ältere Kerze. Ihre Spanne ist R = M_high − M_low. Verlange 12–40 Pips einschließlich der Grenzen. Beide Kerzen brauchen gültige OHLC-Kurse und eine Spanne größer als null.

Verlange M_low < I_low < I_high < M_high für die gesamten Kerzen einschließlich Dochten. Gleiche Hochs oder Tiefs zählen hier nicht. Die Innenkerze muss mindestens 3 Pips und höchstens 50% der Mutterspanne umfassen: 3 pips ≤ I_range ≤ 0.5 × R. Die Körperfarbe ist kein weiterer Filter; auch ein Doji kann zählen, wenn seine gesamte Spanne diese Bedingungen erfüllt.

4. Grenzen, Stopps und Ziele festlegen

Fixiere nach dem Schluss der Innenkerze beide Kerzen und sämtliche Marken, bevor die nächste Kerze beginnt. Die gepufferten Bid-Grenzen sind U = M_high + 2 pips und L = M_low − 2 pips. Vergrößere die Mutterspanne nicht nach Beobachtung des Ausbruchs.

Beim Kauf gilt der feste Bid-Stopp SL_buy = L und das feste Bid-Ziel TP_buy = U + 3 × R. Beim Verkauf verwende einen festen Spread-Zuschlag von 2 Pips: SL_sell_Ask = U + 2 pips und TP_sell_Ask = L − 3 × R + 2 pips. Beide Verkaufsausstiege sind Ask-Kurse, da eine Shortposition zum Ask geschlossen wird.

Der Verkaufszuschlag von 2 Pips ist eine vorab festgelegte Umrechnung, keine Rekonstruktion historischer Ask-Daten und keine Prognose des künftigen Spreads. Das geplante Ziel bleibt auch bei einem anderen Einstiegskurs fest. Die Projektion von 3 Spannen ist vom Autor gewählt; ihre Erreichung wird weder angenommen noch versprochen. Verwirf einen Kurs, der die Risikoprüfung verfehlt, statt das Ziel weiter zu verschieben.

5. Nur die nächste abgeschlossene Kerze bestätigt

Nur die Kerze direkt nach der Innenkerze darf bestätigen. Ein Kauf verlangt B_close > B_open und B_close > U. Ein Verkauf verlangt B_close < B_open und B_close < L. Ein Schlusskurs genau auf der Grenze reicht nicht. Auch ein Docht über der Grenze ohne gültigen Schlusskurs reicht nicht.

Verwirf eine Kerze, die beide gepufferten Grenzen berührt: B_high ≥ U zusammen mit B_low ≤ L. Dies ist ein konservativer Filter aus vollständigem OHLC, keine Annahme darüber, welche Grenze zuerst erreicht wurde. Verwirf beim Kauf zusätzlich B_high ≥ TP_buy oder B_low ≤ SL_buy. Beim Verkauf verwerfe B_low ≤ L − 3 × R oder B_high ≥ U; das sind konservative Bid-Chart-Ausschlüsse, keine behaupteten Ask-Ausführungen.

Scheitert diese eine Kerze, verfällt der Kandidat. Halte die alte Mutter nicht für einen späteren Ausbruch aktiv. Ein späteres unmittelbar benachbartes Mutter-Innen-Paar kann als neuer Kandidat mit neuen Marken protokolliert werden. Mehrere verschachtelte Innenkerzen sind eine andere Variante, sofern sie nicht unabhängig diese exakte Regel des direkt benachbarten Paars erfüllen.

6. Ablauf für einen Kauf

  1. Prüfe beim Schluss der Innenkerze die lückenlose Folge, strikte Einbettung und beide Spannenfilter; protokolliere die feste obere Grenze, den Bid-Stopp und das Bid-Ziel.
  2. Warte auf einen bullischen Schluss der unmittelbar nächsten H1-Kerze oberhalb der oberen Grenze. Wende vor einer Order alle OHLC-Ausschlüsse an.
  3. Prüfe den ersten handelbaren Kurs nach dem Schluss. Er muss innerhalb von 60 Sekunden vorliegen, darf höchstens 2 Pips Spread haben und sein Bid muss strikt zwischen Stopp und Ziel liegen. Der Ask muss unter dem Ziel bleiben.
  4. Berechne den Stoppabstand vom Einstiegs-Ask zum Stopp-Bid und den Zielabstand vom Einstiegs-Ask zum Ziel-Bid. Berücksichtige Kosten, Reserve, Mindestverhältnis von 1.5 und die Positionsgrößengrenze.
  5. Erlaube einen einzigen sofortigen Market-Order-Versuch mit den festen Ausstiegen. Bei ungültigem Kurs oder Broker-Bedingungen lasse den Kandidaten aus. Ist die Ausführungsantwort unklar, kläre die tatsächlich vorhandenen Orders vor jeder weiteren Aktion.

Diese Basis eröffnet per Market-Order nach einem abgeschlossenen Ausbruch. Ein Buy Stop vor dem Schluss, ein Einstieg am Hoch der Innenkerze oder ein späterer Retest-Einstieg benötigen eine eigene Spezifikation und eigene Tests.

7. Ablauf für einen Verkauf

  1. Protokolliere beim Schluss der Innenkerze dieselbe feste Mutterspanne und die gepufferten Grenzen sowie Ask-Stopp und Ask-Ziel mit dem vorab bestimmten Zuschlag von 2 Pips.
  2. Warte auf den bärischen Schluss der unmittelbar nächsten H1-Kerze unter der unteren Grenze. Verwirf eine Kerze mit Berührung beider Grenzen und die verkaufsspezifischen Bid-Ausschlüsse.
  3. Verwende den ersten handelbaren Kurs innerhalb von 60 Sekunden mit höchstens 2 Pips Spread. Der Ask muss strikt zwischen den festen Ask-Ausstiegen liegen; der Einstiegs-Bid muss oberhalb des Ask-Ziels bleiben.
  4. Berechne das Risiko vom Einstiegs-Bid zum Stopp-Ask und den Ertrag vom Einstiegs-Bid zum Ziel-Ask. Nutze dasselbe Kostenmodell, Mindestverhältnis von 1.5 und Abrunden der Lotgröße.
  5. Erlaube einen sofortigen Market-Versuch. Behalte die festen Ask-Ausstiege; lasse ungültige Kurse, unzureichende Margin, ungültiges Volumen oder unzulässige Stoppabstände aus. Kläre unsichere Ausführungen vor einer weiteren Aktion.

Ein Verkauf ist kein Kaufbeispiel mit vertauschten Kursbezeichnungen. Ask-Auslösungen und Spreadänderungen sind entscheidend. Nutze im Backtest geeignete Ask- oder Tick-/Spread-Daten, statt eine Bid-Kerze als Nachweis einer Ask-Stopp- oder Zielausführung anzusehen.

8. Kursfenster und Broker-Vorgaben

Der erste handelbare Kurs entscheidet; 60 Sekunden begrenzen seine Aktualität und erlauben kein Warten auf einen besseren Spread oder Einstieg. Verwirf fehlende oder veraltete Kurse, Spreads über 2 Pips, bereits überschrittene Ausstiege oder ein Verhältnis unter 1.5. Ein späterer Kurs rettet denselben Kandidaten nicht. Protokolliere Signalzeit, Kurszeit, Bid, Ask, Spread und Ablehnungsgrund.

Prüfe vor der Order Mindestlot, Lotschritt, Maximallot, freie Margin, Stoppabstand und Freeze-Beschränkungen des tatsächlichen Symbols. Ein gemeldeter Stoppabstand von null bedeutet nicht zwingend, dass keine dynamischen Beschränkungen gelten. Verschiebe keinen Stopp unbemerkt, runde das Volumen nicht auf und sende keine unklare Order wiederholt. Erfasse den tatsächlichen Ausführungskurs und seine Abweichung vom geprüften Kurs.

9. Feste Ausstiege und Zeitlimit

Lasse ursprünglichen Stopp und Ziel unverändert. Aufstocken, Stoppausweitung, diskretionäres Trailing und zusätzliche Positionen gehören nicht zu dieser Basis. Erlaube nur eine Strategieposition gleichzeitig; ist bereits eine offen, protokolliere das neue Signal und lasse es aus.

Schließt kein Kursausstieg den Trade, fordere bei Beginn der neunten H1-Kerze eine Marktschließung an; die Einstiegskerze zählt als Kerze 1. Ein Einstieg um 11:00 hat somit nach 8 Kerzen den geplanten Zeitausstieg um 19:00. Fehlt der genaue Eröffnungskurs, verwende den ersten handelbaren Kurs zu diesem Zeitpunkt. Der erste gültige Ausstieg gilt; kläre eine Kursausführung, bevor du eine Zeitschließung anforderst.

Stopps, Zeitlimit und Reserve begrenzen Verluste bei Kurslücken oder schlechter Ausführung nicht verlässlich. Protokolliere tatsächlichen Schlusskurs, Kommission und Slippage. Lassen sich Schutzorders nicht setzen oder bestätigen, gilt die Position nicht als sicher geschützt; behandle diesen Ausführungsfehler ausdrücklich im Test oder Betriebsablauf.

10. Durchgerechnetes Kaufbeispiel

Die folgenden erfundenen Bid-Kerzen für einen EUR/USD-H1-Tag sind in sich konsistent. Ein Trade-Ergebnis wird nicht gezeigt. Zeiten sind Serverzeiten; jede Kerzenzeile nennt ihr Intervall von Eröffnung bis Schluss.

SchrittKurse oder feste WertePrüfung
Mutter · 08:00–09:00O 1.0812 / H 1.0830 / L 1.0810 / C 1.0826Spanne 20 pips; Mutterfilter erfüllt.
Innen · 09:00–10:00O 1.0826 / H 1.0827 / L 1.0817 / C 1.0821Spanne 10 pips; strikt innen; 50% der Mutter.
Fixieren um 10:00U 1.0832 / L 1.0808 / TP_buy 1.0892Vor Eröffnung der Ausbruchskerze erfassen.
Ausbruch · 10:00–11:00O 1.0821 / H 1.0836 / L 1.0820 / C 1.0834Bullischer Schluss über oberer Grenze; kein Ausschluss.
Erster Kurs · 11:00Bid 1.0834 / Ask 1.0836Spread 2 pips; einmal prüfen.
Feste KaufausstiegeSL_Bid 1.0808 / TP_Bid 1.0892Einstieg zum Ask, Ausstiege zum Bid.
Hypothetisches EUR/USD-H1-Inside-Bar-Beispiel mit drei abgeschlossenen Kerzen, festen Grenzen, Einstiegskurs, Stopp, Ziel und Zeitfolge.
Illustrative Kurse, kein Handelsergebnis. Die Mutterkerze umfasst 20 Pips, die Innenkerze 10 Pips. Die Ausbruchskerze schließt um 11:00. Der Einstieg erfolgt zum Ask 1.0836; Kaufstopp und Ziel gelten als Bid 1.0808 und 1.0892. Ein künftiger Kursverlauf wird nicht unterstellt.

Die Mutterspanne beträgt 20 Pips. Die Innenkerze umfasst 10 Pips, genau 50% der Mutter; beide Extreme liegen strikt darin. Um 10:00 stehen die gepufferten Grenzen 1.0832 und 1.0808 fest. Das feste Kaufziel 1.0892 wird vor Beginn der Ausbruchskerze erfasst.

Die dritte Kerze schließt bullisch bei 1.0834 über 1.0832. Hoch und Tief bestehen die Ausschlussprüfungen. Der erste handelbare Kurs um 11:00 lautet Bid 1.0834 / Ask 1.0836. Der Spread von 2 Pips besteht die Obergrenze. Der Einstieg erfolgt zum Ask; damit betragen Stoppabstand 28 Pips und Zielabstand 56 Pips vor den weiteren modellierten Kosten.

11. Zu jedem Zeitpunkt verfügbare Information

Wähle Mutterkerze oder Ziel nicht rückblickend anhand des endgültigen Ausbruchs-OHLC, späterer Spreads oder des Handelsergebnisses.

ServerzeitBekannte InformationErlaubte Aktion
09:00Mutterkerze abgeschlossen.Folgekerze beobachten; kein Einstieg.
10:00Innenkerze abgeschlossen und gültig.Spanne, Grenzen und Ausstiege fixieren.
11:00Ausbruchskerze abgeschlossen und gültig.Ersten handelbaren Kurs anfordern.
11:00:00Erster Kurs erfüllt Kosten- und Größenprüfung.Ein Market-Versuch; Einstiegsstunde zählt als Kerze 1.
19:00Seit Beginn der Einstiegsstunde sind acht H1-Kerzen vergangen.Falls noch offen, Zeitausstieg zum ersten handelbaren Kurs.
Nach jeder AblehnungKandidat verfallen.Grund erfassen; feste Marken nicht reaktivieren.

12. Kosten, Chance-Risiko-Verhältnis und Lots

Für dieses Beispiel gelten USD 10,000 Eigenkapital, 0.5% Risikobudget von USD 50, EUR/USD-Kontraktgröße 100,000 EUR, USD 10 pro Pip je Standardlot sowie Lotschritt und Mindestlot von 0.01. Die Kommission für Eröffnung und Schließung zusammen beträgt USD 7 je Lot. Dies sind Beispielwerte; beschaffe tatsächliche Symboldaten und den Pipwert in Kontowährung, bevor du einen realen Trade dimensionierst.

Plane 1 Pip Reserve für nachteilige Einstiegsausführung und 1 Pip für den Ausstieg ein, insgesamt 2 Pips. D bezeichnet den Stoppabstand, G den Zielabstand in Pips, jeweils aus den korrekten Einstiegs- und Ausstiegskursseiten. Das Modell lautet risk_per_lot = (D + 2) × 10 + 7 und reward_per_lot = (G − 2) × 10 − 7. Verlange einen positiven modellierten Ertrag und reward_per_lot / risk_per_lot ≥ 1.5. Der Spread steckt bereits in den Bid/Ask-Abständen; berechne ihn nicht doppelt.

BerechnungBeispielwertBedeutung
Risikobudget10,000 × 0.005 = 50 USD0.5% des beispielhaften Eigenkapitals.
Stoppabstand(1.0836 − 1.0808) / 0.0001 = 28 pipsKauf-Ask bis Stopp-Bid.
Zielabstand(1.0892 − 1.0836) / 0.0001 = 56 pipsKauf-Ask bis Ziel-Bid.
Bruttoverhältnis56 / 28 = 2.00Vor Reserve und Kommission.
Risiko je Lot(28 + 2) × 10 + 7 = 307 USDStoppabstand plus Reserve und Kommission.
Ertrag je Lot(56 − 2) × 10 − 7 = 533 USDZielabstand minus Reserve und Kommission.
Kostenbereinigtes Verhältnis533 / 307 ≈ 1.74Erfüllt die Mindestgrenze 1.5.
Rohvolumen → gültiges Volumen50 / 307 ≈ 0.1629 → 0.16 lotAuf den Schritt 0.01 abrunden.
Modelliertes Positionsrisiko307 × 0.16 = 49.12 USDInnerhalb des Budgets von USD 50.
Modellierter Positionsertrag533 × 0.16 = 85.28 USDProjektion bei Ausführung des festen Ziels; kein Ergebnis.

Runde das rohe Volumen auf 0.16 Lot ab. Dessen Modellrisiko beträgt USD 49.12; 0.17 Lot ergäben USD 52.19 und überschritten das Budget von USD 50. Überschreitet bereits das kleinste gültige Volumen das Budget, lasse den Trade aus. Die Rechnung schätzt die Exposition; die Reserve garantiert keinen maximalen Verlust.

Weicht die tatsächliche Ausführung ab, berechne die Exposition neu und dokumentiere die Abweichung, ohne die festen Ausstiege auszuweiten. Ein deterministischer Test muss festlegen, wie eine Ausführung über Budget oder eine ungeschützte Position behandelt wird; ersetze den tatsächlichen Kurs nicht stillschweigend durch den angeforderten.

13. Beispiele für zwingend ausgelassene Signale

SituationRegelprüfungEntscheidung
Erster Kurs Bid 1.0834, Ask 1.0836533 / 307 ≈ 1.74; Spread 2 pips.Nur zulässig, wenn alle anderen Prüfungen erfüllt sind.
Erster Kurs Bid 1.0838, Ask 1.0840493 / 347 ≈ 1.42; Spread weiterhin 2 pips.Auslassen: kostenbereinigtes Verhältnis zu niedrig.
Ausbruch schließt bei 1.0832Schluss entspricht der oberen Grenze.Auslassen: strikte Ausbruchsbedingung nicht erfüllt.
Ausbruch berührt beide gepufferten GrenzenOHLC-Ausschluss für beide Grenzen greift.Auslassen: Intrabar-Reihenfolge nicht unterstellen.
Erster Kurs mit Spread 3 pipsÜberschreitet die Grenze 2 Pips.Auslassen: nicht auf engeren Spread warten.
Erster handelbarer Kurs nach 61 SekundenÜberschreitet das Limit von 60 Sekunden.Auslassen: Kandidat ist verfallen.

Lasse auch ein neues Signal aus, wenn im protokollierten Kalender ein geplanter EUR- oder USD-Termin mit hoher Bedeutung innerhalb von 15 Minuten vor oder nach dem Signalschluss liegt. Bestimme Kalender, Ereignisklassifikation und Zeitzone vor dem Test, bewahre den Stand auf und definiere den Umgang mit fehlenden Kalenderdaten. Dieser Einstiegsfilter verändert die festen Ausstiege einer vorhandenen Position nicht.

14. Die vollständige Basis testen

Protokolliere jedes gültige benachbarte Paar, einschließlich verworfener Kandidaten und ihrer Gründe. Halte Schwellen und Zielprojektion für die erste Auswertung fest. Trenne Entwicklungsdaten von späteren unangetasteten Bewertungsdaten; berücksichtige verschiedene Volatilitäts- und Spreadbedingungen. Eine nach Betrachtung der Ergebnisse geänderte Schwelle ist eine neue Variante und benötigt eine neue Auswertung.

Eine H1-OHLC-Kerze belegt die Ausführungsreihenfolge nicht zuverlässig, wenn beide Ausstiege innerhalb ihrer Spanne liegen. Nutze geeignete kleinere Zeitebenen oder Tickdaten mit Bid/Ask beziehungsweise Spreadaufzeichnungen; markiere ungeklärte Fälle, statt günstige Ergebnisse anzunehmen. Historische Bid-Kerzen allein belegen keine Ask-ausgelösten Verkaufsausstiege.

Der MT4-Modus Every tick kann zwischen OHLC-Kontrollpunkten interpolieren; der Tester kann Ask mit einem eingestellten Spread statt historisch variablen Spreads modellieren. Dokumentiere Modellierung, Datenlücken, Spread, Kommissionen, Slippage, Kalenderverfügbarkeit und Broker-Beschränkungen. Berichte Tradezahl, Nettoergebnisse, Drawdown, Kostensensitivität und Ausführungsunklarheit. Für diesen Artikel wurde kein Performance-Backtest durchgeführt; er enthält daher weder gemessene Trefferquote noch Rentabilitätsbehauptung.

15. Häufige Umsetzungsfehler

  • Nur Kerzenkörper verwenden, gleiche Extreme zulassen oder eine ältere Mutter wählen, damit das Muster passt.
  • Bei einer Dochtberührung einsteigen oder einen gescheiterten Kandidaten über seine einzige erlaubte Ausbruchskerze hinaus verlängern.
  • Das Ziel erst nach Kenntnis des Einstiegs bestimmen oder nach außen schieben, damit ein schwaches Verhältnis besteht.
  • Bid als Kaufeinstieg verwenden oder ein Bid-Hoch als Nachweis eines Ask-Verkaufsstopps interpretieren.
  • Kosten ignorieren, Spread doppelt berechnen, Volumen aufrunden oder die Reserve als Verlustgarantie betrachten.
  • Orders mit unklarem Status wiederholen, Positionen überlappen oder bei mehrdeutigen H1-Daten eine günstige Ausstiegsreihenfolge wählen.

16. Checkliste vor dem Einstieg

  1. Drei direkt folgende abgeschlossene H1-Bid-Kerzen, gültiges OHLC und dokumentierte Brokerzeit.
  2. Mutterspanne 12–40 Pips; strikte Einbettung der gesamten Kerze; Innenspanne mindestens 3 Pips und höchstens 50% der Mutter.
  3. Gepufferte Grenzen, fester Stopp und projiziertes Ziel beim Schluss der Innenkerze fixiert.
  4. Genau die nächste Kerze schließt gerichtet jenseits der erforderlichen Grenze und besteht alle Ausschlussprüfungen.
  5. Erster handelbarer Kurs innerhalb von 60 Sekunden, höchstens 2 Pips Spread und kein überschrittener oder ungültiger Ausstieg.
  6. Positiver Ertrag nach Kosten, Verhältnis mindestens 1.5, gültiges abgerundetes Volumen und ausreichende Margin.
  7. Kalenderfilter erfüllt, keine bestehende Strategieposition, ein sofortiger Versuch und klarer Ablauf bei ungewisser Ausführung.
  8. Schutzorders, Zeitlimit von 8 Kerzen und vollständiges Signal-, Kurs- und Ausführungsprotokoll vorbereitet.

17. Fragen zur Inside Bar

Muss die Innenkerze die gleiche Farbe wie die Mutter haben?

Nein. Diese Basis filtert vollständige Spannen, nicht die Körperfarbe der Mutter oder Innenkerze. Die nächste abgeschlossene Ausbruchskerze liefert die Richtungsbedingung. Eine passende Verengung allein sagt keine profitable Bewegung voraus.

Darf ihr Hoch oder Tief dem der Mutter entsprechen?

Hier nicht. Die strikte Einbettung schließt Gleichheit aus. Eine Regel mit gleichen Hochs oder Tiefs ist eine andere Variante und darf nicht mit den Ergebnissen dieser Basis vermischt werden.

Was gilt bei mehreren Inside Bars hintereinander?

Der ursprüngliche Kandidat hat weiterhin nur eine nächste Kerze zur Bestätigung. Nach Ablauf kann ein neues unmittelbar benachbartes Paar unabhängig mit neuen Marken zählen. Die ursprüngliche Mutter für eine mehrkerzige Verengung beizubehalten ist eine andere Variante.

Belegt ein bestätigter Ausbruch einen Vorteil?

Nein. Er definiert einen reproduzierbaren Auslöser. Nur geeignete Tests mit Ausführungskosten und unangetasteten Bewertungsdaten können die Basis beurteilen; historische Ergebnisse garantieren dennoch keine künftige Leistung.

18. Quellen und ihre Aussagegrenzen

Die folgenden Primärquellen unterstützen Musterdefinition und Plattformmechanik. Sie bestätigen weder die Schwellen, Zielprojektion und Filter dieses Artikels noch eine erwartete Performance.

19. Verengung und Ausführung getrennt bewerten

Mutter und Innenkerze definieren eine Verengung. Eine abgeschlossene Folgekerze darf sie bestätigen; ein aktueller Kurs entscheidet anschließend, ob der feste Plan noch tragbar ist. Scheitert eine Bedingung, lasse den Kandidaten aus und dokumentiere den Grund. Das Ergebnis dieses Artikels ist ein konsistent testbarer Regelsatz, kein Versprechen, dass der Ausbruch sein Ziel erreicht.